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Kurz-Review: SEG Digital DVX-470

Auf dieser Seite will ich einen ganz kurzen Abriss über die groben Vor- und Nachteile des DVD-Players SEG DVX-470 bieten. Ich hatte die Gelegenheit, den Player 2 Wochen lang testen zu können. Aber der Reihe nach: zuerst mal eine Übersicht über die vom Hersteller versprochenen Fähigkeiten.

So weit, so gut. Etwas weiter aber nicht mehr so gut... (Danke Simon)
Denn die anfangs schier unerschöpfliche Funktionenvielfalt wird bald durch einige negative Aspekte getrübt. Um diese zu verdeutlichen, hier eine Liste der Pro's und Contra's. Trotz allem beginne ich mit den positiven Punkten.

PRO:

CONTRA:

Positiv fällt zuerst die klar strukturierte, mit ihrem silbernen Design und den relativ wenigen Tasten hochwertig wirkende Fernbedienung ins Auge. Leider gleicht sich das durch das relativ misslungene Design des Players selbst wieder aus - außer man mag ostentativ königsblaue Frontblenden...

Das schöne Dateimenü mit dem kleinen Vorschaufenster ist zwar eine nette Idee, aber leider sehr unpraktisch, da der Player beim bloßen Anwählen einer Datei schon versucht, diese zu öffnen - langsam und instabil. Auch dauert das Einlesen der Dateiliste recht lange.

Der wohl augenfälligste Kritikpunkt ist aber die allgemein schlechte Bildqualität: Wenn man den Player über SCART an einen RGB-fähigen Fernseher anschließt, erlebt man statt des erhofften Kinogenusses nur eine von durchlaufenden Streifen getrübte Suppe. Das hängt wohl mit einem minderwertigen Netzteil zusammen, denn es fällt außerdem auf, dass der Player beim Beschleunigen des Laufwerkes ein leicht flackerndes, zitterndes Bild - besonders gut erkennbar in DVD-Menüs mit weißem Hintergrund - produziert.

Außerdem ist das Bild insgesamt nicht so scharf - leider kann man den Player ja nur im Composite-Modus über SCART betreiben, da RGB wie gesagt ungenießbar ist!
Dass er MPG-Dateien manchmal ruckelig und asynchron abspielt, darf man ihm dagegen aber nicht so sehr übelnehmen, da das bei den meisten Playern der Fall ist und stark vom Encodierverfahren abhängt. Außerdem ist es ja sozusagen eine Bonusfunktion, da nicht damit geworben wird.

Kleines Detail: Im Display zeigt der Player immer zuerst die Tracknummer, und einige Sekunden später die laufende Zeit an. Dabei wäre für beides gleichzeitig Platz gewesen (zumindest bei Audio-CDs) !!!

Zu guter Letzt noch was eher unwichtiges, aber mir ist es doch aufgefallen: Aus Designgründen ist die Blende an der Vorderseite der Fernbedienung (über der IR-Sendediode) in dezentem, dunklem Blauviolett gehalten. Traditionsgemäß halten sich Infrarotstrahlen aber lieber am andern Ende des Farbspektrums auf und sind hier also sowieso schon etwas bedrückt. Wenn man jetzt also noch auf die Idee kommen sollte, die Fernbedienung nicht genau auf den Sensor des Players zu halten, dann darf man sich nicht wundern, wenn einem die Wellenoptik ein Schnippchen schlägt und die Infrarotsignale sich dann doch lieber unterhalb des königsblauen Fensterchens vergnügen. Durchkommen tun sie ja eh nur unter großen Schmerzen...;-)

(erstaunlicherweise funktioniert die Fernbedienung ob dieser Tatsache recht gut!)