Suche im Blog

 


Neue Kommentare

Kategorien

Archiv

Blogroll

Meta

Besucher:
973406

Mal wieder: Mr. GNU meldet sich zu Wort

Dienstag, 24. März 2009

Heute bleibt mir nur Richard Stallman zu wünschen, dass er sich mit den Hörnern seines GNUs in der von ihm benannten JavaScript-Falle so übel verfängt, dass er für einige Zeit der OpenSource-Welt abhanden bleibt, anstatt sie durch abstruse Thesen zu irritieren.

Immer daran denken: 1. Wer glaubt, Freiheit erzwingen zu können, irrt. 2. Immer vernünftig bleiben! Möge stets der gesunde Menschenverstand allein obsiegen. 3. Der einzige Fortschritt, den wir noch erreichen können, ist die Erkenntnis, dass wahrer Fortschritt nur in der Abkehr vom Zwang des ewigen Fortschritts liegen kann! In diesem Sinne eine schöne Zeit,

Fabian

Symphonie in Eee-Dur

Samstag, 11. Oktober 2008

Seit einer Woche bin ich jetzt im Besitz eines süßen, kleinen Asus Eee PC 901. Er ist, finde ich, der “schönste” PC bzw. Laptop, den ich seit langem hatte. Mein alter Hauptrechner, das Arbeitspferd für die tägliche Arbeit, ist von 2000 und hat einiges erlebt (was dank guter Pflege seiner Leistungsbereitschaft natürlich keinen Abbruch tut…). Ihm „verdanke“ ich viel, wenn man das so sagen darf – deswegen konnte ich mich auch bisher nur schwer von ihm trennen. Mein Notebook (Samsung X20, das mir auch rundum gut gefällt) habe ich, trotz der Tatsache, dass es weitaus leiser ist und weniger Strom verbraucht, zu Hause fast nie benutzt.

Um so überraschter bin ich, wenn ich jetzt nach einer Woche mit dem Eee feststelle: Ich hatte meinen guten alten PC seit einer Woche fast überhaupt nicht mehr an!!! Nur ein, zwei mal ganz kurz um etwas zu holen, was ich nur auf seiner Platte gespeichert hatte. Ich hoffe, er ist nicht eifersüchtig…

Der EeePC 901 ist ein wunderbares Gerät, eine sehr schön aufeinander abgestimmte Komposition aus schwarzem Klavierlack und einem matten (!) TFT-Display. Das Gehäuse ist nicht zu klein und nicht zu groß, das Display scharf und extrem hell (wenn man sich nicht auf die vorgegebenen Helligkeitsstufen beschränkt, sondern das Tool EeeCtl verwendet – einfach mal danach suchen!). Mit der Tastatur kommt man nach zwei, drei Tagen super zurecht. Dieser Text ist auf dem Eee getippt (und wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten). Lediglich die Tatsache, dass die F1-Taste nicht die erste Taste neben Escape ist, sondern dass hier zuerst die Zirkumflex-Taste folgt, stört mich immer noch etwas. Nicht nur, dass ich ständig beim Umbennen statt auf F2 auf F1 haue und damit die Hilfe öffne[n würde, wenn ich den Hilfe- und Supportcenter-Dienst von Windows nicht deaktiviert hätte]. Nein, dadurch, dass das Zirkumflex eben nicht links neben der 1 ist, sondern die 1 direkt die erste Taste in der Zahlenreihe, schreibe ich auch regelmäßig statt „23.10.2008“ halt erst mal „34.20.3008“ oder so… Aber das verzeihe ich dem kleinen gerne, denn er ist vor allem eines: leise. Nein, das ist eigentlich falsch. Denn er ist lautlos. Und das wiegt alles auf. Erst nach stundenlanger Arbeit (und die kann mit einer Akkuladung schon mal 8 Stunden dauern) meldet sich der Lüfter extrem dezent zu Wort. Eine Festplatte hat der EeePC 901 im Gegensatz zum 900H oder 1000H nicht – dafür zwei lautlose, erschütterungsunempfindliche und stromsparende Solid-State-Disks. Insgesamt stehen so 12 GB zur Verfügung (das 20GB-Modell mit Linux statt Windows XP gibt es in Deutschland scheinbar nicht). Womit wir bei der Software wären.

Das vorinstallierte Windows XP Home mit SP3 kann man schlicht vergessen. Mit etwas Arbeit könnte man es entschlacken, ok, wer das gerne will soll es tun. Ich habe jedoch als erstes mal mein gutes altes Windows XP Pro mit SP2 installiert – und zwar von einem externen CD-ROM-Laufwerk. Ein internes hat er natürlich nicht. Und von USB-Platte (einfach bootfähig machen und den I386-Ordner von einer Windows-CD draufkopieren) zu installieren, hat den Nachteil, dass man nur in FAT-Partitionen installieren konnte. Daswollte ich nicht, und da ich einen USB-to-IDE-Adapter sowie auch noch ein altes DVD-ROM-Laufwerk im Schrank hatte, habe ich hiervon gebootet und die Installation lief sauber durch. Danach die Treiber (Chipsatz, ACPI, Grafik, Sound [Achtung: Hier muss bei SP2 erst KB888111 von Microsoft installiert werden!], LAN, WLAN, Bluetooth [Nicht der riesige Widcomm-Stack, sondern Microsofts Treiber und Stack tun es auch]) installiert. Nicht von ASUS direkt, nein, die verhunzen alle ihre Treiber mit riesigem InstallShield-Installer, was völlig unnötig ist. Es reichen ja jeweils die INF- und SYS-Dateien. Neue Versionen der Treiber in dieser abgespeckten Fassung bietet k0k0 hier an: http://downloads.k0k0.de. Auch das BIOS-Update auf Version 1603 (bzw. auf die jeweils aktuellste Version), die man hier findet, war natürlich Pflicht. Leider sind die Tools, die dem ACPI-Treiber beiliegen (für die Auflösungseinstellungen und die Tastenleiste, sowie zum Einstellen des Stromsparmodus) nicht die letzten Versionen. Diese habe ich bei www.asustreiber.de gefunden.

Zu guter Letzt kann ich nur das Tool EeeCtl empfehlen, das ich oben schon erwähnt habe. Es ist eigentlich für den EeePC 70x (4G), beim Anwählen eines Speedmodus auf dem 901 friert der Rechner ein. Die Anwahl der Displayhelligkeiten und Lüfterstufen geht aber problemlos. Eine von mir für den EeePC 901 angepasste Version biete ich hier an. In dieser Version habe ich die Geschwindigkeitsstufen ausgegraut, sodass man nicht versehentlich darauf klicken kann. Außerdem habe ich die Helligkeitsstufen auf deutsch übersetzt und ins Hauptmenü (statt Untermenü) aufgenommen. Die Stufe „Hell“ liegt jetzt etwas über der werksmäßig hellsten Stufe. „Sehr hell“ ist das Maximum, was das Backlight hergibt. Die dunkelste Stufe habe ich durch „Off“ ersetzt, was nützlich ist, wenn man im Hellen arbeitet und z.B. auf einen Download wartet – einen Fortschrittsbalken erkennt man so allemal und das Backlight ist ganz aus. (Im Gegensatz dazu wird beim Druck auf die „X“-Taste links oberhalb der Tastatur das Display komplett ausgeschaltet, auch wenn im Handbuch diese Taste mit „Backlight“ beschrieben ist, das ist falsch. Außerdem regelt das Programm den Lüfter in der Auto-Stellung viel feiner als das BIOS und er ist insgesamt noch seltener an, und wenn dann eher etwas früher und langsamer, als erst bei 50°C, aber dann direkt mit 30% Leistung…) Man kann das aber alles über die INI-Datei anpassen.

Nun, ihr seht, ich bin rundum zufrieden mit dem kleinen Ding, das man wirklich immer mit sich führen kann.

Nachdem alles komplett eingerichtet ist (auch Deskwork läuft auf dem Ding sehr gut!) lehne ich mich entspannt zurück. Und genieße, ungetrübt von Lüfterlärm, die Symphonie Nr. 1 in Eee-Dur… ich meine natürlich E-Dur – von Hans Rott…..

20 000 Besucher!

Donnerstag, 29. Mai 2008

Ich freue mich, den 20 000. Besucher auf meiner Webseite begrüßen zu dürfen!

Der Zähler läuft, seit die erste Version von Fabians WebWorld online ist – und seitdem ging es für eine Privathomepage recht rasant aufwärts mit den Besucherzahlen!

Allen 20 000 Besuchern ein rückwirkendes herzliches “Dankeschön!” und auf die nächsten 20 000!

Kompositionen endlich online!

Dienstag, 06. Mai 2008

Seit der Neugestaltung meiner Homepage Anfang des Jahres wollte ich ein paar meiner Werke, sozusagen die “Highlights” als Noten und Audiobeispiele hier online stellen. Bisher hat mir aber dazu immer die Zeit gefehlt. Wenn man komponiert und seine Werke einem breiteren Publikum zugänglich machen will (sie also online stellen will), so ist nicht allein das Komponieren das, was Zeit in Anspruch nimmt, sondern auch das Wandeln der Stücke in online-taugliche Formate. So mussten aus den Dateien des Notensatzprogramms (Finale, .mus-Dateien) sowohl PDFs zum Anschauen und Drucken (zusätzlich mit einem Wasserzeichen, was für jedes Stück ein weiterer Arbeitsschritt war) als auch MP3-Files zum Anhören erstellt werden.

Noten veröffentlicht

Natürlich könnte man auch einfach die MUS-Dateien als MIDI exportieren, aber das Abspielen eines MP3-files über einen Flash-Player direkt auf der Seite ist für die meisten wahrscheinlich komfortabler und es klingt auch noch besser, weil ich einen anderen als den Windows-Synthesizer verwendet habe.

Jedenfalls habe ich all das jetzt für einen Teil meiner Stücke erledigt und ihr findet sie auf meiner Noten-Seite. Viel Spaß beim Anören, Mitlesen und vielleicht sogar Nachspielen und Mitsingen…

Neues “Objekt” für die Nebenuhrsteuerung

Dienstag, 11. März 2008

Gestern habe ich eine neue (alte) Nebenuhr ersteigert, die wohl in den nächsten Tagen kommen wird heute (15.03.2008) angekommen ist! Es handelt sich um ein besonderes Stück aus der ehemaligen Tschechoslowakei von der Firma Pragotron.

Die Uhr mit ihrem Bakelitzifferblatt mit leicht erhabenen, scheinbar handbemalten schwarzen Minutenteilungen ist jedenfalls, wie ich finde, sehr schön und mal was anderes als die hierzulande doch sehr weit verbreiteten Telenorma-Uhren. Genau das richtige um sie an meine Nebenuhrsteuerung anzuschließen. Unten habe ich ein Foto der Uhr angehängt (zum Vergrößern anklicken).

Nebenuhr Pragotron

Neuer Artikel: Rumänische Volksmusik

Freitag, 07. März 2008

In einem neuen Artikel berichte ich über meine – rein zufälligen – Begegnungen mit der rumänischen Volksmusik. Ereignet hat sich das schon Anfang des letzten Jahres, aber erst jetzt bin ich dazu gekommen, alles mal ordentlich aufzuschreiben und mit den passend konfektionierten Musikbeispielen zu versehen.

Aber schaut (und hört) es euch am besten selbst an. Ach ja, und Kommentare (am Einfachsten direkt hier zum Blog-Post) sind natürlich erwünscht!

Hier geht’s lang…

Viel Spaß beim Entdecken.

Kreative Kreationisten

Dienstag, 19. Februar 2008

Soeben lese ich auf Telepolis einen Artikel mit dem schönen Titel “Wann hat Gott die Bakterien und vor allem die Krankheitserreger geschaffen?” und schüttele den Kopf. Nicht über den Artikel, der ist hervorragend, sondern über die Menschen, von denen er erzählt.

Es ist ja nicht so, dass ich etwas persönlich gegen Anhänger des Kreationismus hätte. Wie bei vielen Dingen glaube ich eben nicht daran, aber – meinetwegen. Schließlich bin auch ich Christ und kann in gewissem Ausmaß verstehen, wenn stark gläubige Menschen eben auch ihre Vorstellung von der Entstehung der Welt absolutistisch an der Bibel festmachen.

Aber diese Erkenntnisse als “Wissenschaft” verkaufen, so wie es der Kreationistenverein Answering Genesis jetzt tut? Ein “Creation Museum” eröffnen? Und – jetzt kommts – gar eine wissenschaftliche Zeitschrift gründen, in der Artikel veröffentlicht werden á la “Microbes and the Days of Creation” von A. Gillen? Ich finde das geht einfach zu weit. Es lässt ja immerhin hoffen, dass diese Artikel nicht in anderen Zeitschriften erscheinen und sie nur deshalb ihre eigene Zeitschrift gründen mussten. Allerdings finde ich diese Praxis sowas von… weltfremd, ich kann mir nicht helfen.

Man glaubt bei Answering Genesis fest daran, dass die Dinosaurier zeitgleich mit den Menschen gelebt haben und nur durch die Sintflut umkamen. Die gefundenen Fossilien seien Opfer der Sintflut. Kreationisten würden sich nicht einmal wundern, wenn es heute noch ein paar davon gäbe…

Wissenschaftler und Mediziner werden von Gillen in seinem Artikel gar als “creation scientists” bezeichnet: “Past creation scientists such as Leeuwenhoek, Pasteur, and Lister were blessed by God as He revealed (Psalm 139:17a) to them critical insight into His creation. ” Aha!!!

Ich finde es dreist, dass solche Lehren gar an einer eigenen Universität verbreitet werden. Wissenschaft hat nichts mit Glauben zu tun, und wie damals schon Simon Singh sagte: No one has the right to guess. Wer an der Liberty University in Lynchburg, Virginia Biologie studiert, bekommt tatsächlich etwas von der “Jungen Erde” und dem Kreationismus vermittelt. Gehts noch? Wir leben 150 Jahre nach Darwins Evolutionstheorie, für die moderne Wissenschaft ist sie keine Theorie, keine Spekulation mehr. Kann die Religion als Grundlage das Recht verleihen, Gegenlehren ohne mit der Wimper zu zucken als richtig darzustellen?

Ich will jetzt wirklich nicht in eine religiöse Diskussion einsteigen, aber das ist doch etwas lächerlich, oder? Auf mich wirkt das alles wie ein Versuch, wissenschaftliche Tatsachen mit aller Kraft zu negieren und für alles eine “Ausrede” zu finden. Es tut mir leid, aber nach gesundem Menschenverstand erscheint mir die Evolutionstheorie einfach plausibler, und die Tatsache, dass es soviele Kreationstheorien wie Religionen gibt, brauche ich glaube ich nicht weiter zu erläutern.

Nun gut, ich überlasse das Weiterdenken dem geneigten Leser und verabschiede mich für heute. Viel Vergnügen mit diesen Fundstellen.